AKTUELLES

Symbolbild der Kinderarztpraxis in Köln

Pollenflug

Bekannte Allergiker wissen es und kennen die Beschwerden mit Fließschnupfen und/oder tränenden Augen: der Pollenflug hat begonnen!

Immer häufiger kommt es auch zu Problemem der unteren Atemwege, mit Husten oder asthmatischen Beschwerden. Sollten Sie solche Beschwerden oder einen Schnupfen, der nicht weggehen will bei ihrem Kind beobachten, denken Sie an die Allergie als mögliche Ursache!

Sie können gerne einen Termin bei unserem Allergologen, Herrn Kuhmann vereinbaren, um eine frühzeitige Diagnostik und Therapie einzuleiten.

(05.2017)

Grippe-Impfung

Die neuen Grippe-Impfstoffe für die Saison 2016/17 sind eingetroffen. Es gibt den konventionellen Impfstoff, der gespritzt wird, und den Lebendimpfstoff, der als Nasenspray verabreicht wird. Sie scheinen in ihrer Schutzwirkung gleichwertig zu sein. Wir empfehlen für Kinder das Nasenspray, damit nicht gepiekst werden muß.

Ab sofort können Sie einen Termin zum Impfen vereinbaren.

(09.2016)

Amblyopie-Screening

Augenerkrankungen (z.B. Schielen, Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit) werden bei Säuglingen und Kleinkindern oft nicht erkannt. Dann wird der Sehsinn nicht ausreichend stimuliert und trainiert, Sehen dadurch nicht richtig gelernt. Unbehandelt oder zu spät behandelt hat das fatale Folgen: es kann eine Schwachsichtigkeit (Amblyopie) entstehen, die auch nach Korrektur der ursächlichen Fehlsichtigkeit lebenslang bestehen bleibt. Etwa 5% der Bevölkerung in Deutschland sind davon betroffen. Das möglichst frühe Erkennen von Sehstörungen, das sog. Amblyopie-Screening, ist deshalb so wichtig.

Aktuell wird die Einführung eines generellen Amblyopie-Screenings für Kinder als Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen diskutiert. Wir führen das Amblyopie-Screening mithilfe des sog. „Visionscreeners“ ab einem Alter von 4-6 Monaten im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen seit Mitte 2011 routinemäßig durch.

(09.2016)

Studie „BLIKK-Medien“

Mit etwas Verzögerung hat jetzt die Studie „BLIKK-Medien“ (s. 05.2016) begonnen. Wenn Sie in den kommenden Wochen einen Vorsorgetermin (U3 bis J1) vereinbaren, werden wir Sie ansprechen und bitten, sich an dieser wichtigen und interessanten Datenerhebung zu beteiligen.

Dabei werden detaillierte Informationen mit Fragebögen erfasst und mit den Ergebnissen der Vorsorgeuntersuchung korreliert. Weil diese Fragebögen je nach Alter der Kinder recht umfangreich sind, planen Sie bitte mehr Zeit für die Vorsorgeuntersuchung ein. Vielen Dank!

(07.2016)

Neuer HPV-Impfstoff

Ab sofort ist Gardasil-9 verfügbar, ein neuer, erweiterter Impfstoff gegen HPV (Humane Papillomaviren). HPV verursachen (u.a.) Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen. Der neue Impfstoff schützt gegen 5 weitere High-Risk-HPV-Typen. Damit lassen sich jetzt 75-90 Prozent aller Zervixkarzinome und 90 Prozent aller Genitalwarzen verhindern.

Das Impfschema bleibt unverändert: im Alter von 9 bis 14 Jahren werden 2 Impfungen durchgeführt, ältere Jugendliche benötigen 3 Impfungen.

(06.2016)

Reisen und Impfen

Ihren Urlaub haben Sie wahrscheinlich schon geplant. Aber wissen Sie auch, welche Impfungen für Ihren Urlaubsort wichtig sind?

Bei Fernreisen denkt wohl jeder über Reiseimpfungen nach. Aber auch für weniger exotische Urlaubsregionen werden von der STIKO Impfungen empfohlen. In Süddeutschland und Österreich sollten Sie sich z.B. vor der Zeckenenzephalitis (FSME) schützen, in allen Ländern südlich der Alpen vor der Hepatitis A.

Wir beraten Sie natürlich auch telefonisch, ob Impfungen erforderlich sind. Bitte sprechen Sie uns nur rechtzeitig an für den Fall, dass mehrere Impftermine noch vor Ihrem Urlaub nötig sind.

(06.2016)

BLIKK-Medien

Was ist inzwischen normal? Wie, welche und in welchem Umfang werden heutzutage digitale Medien genutzt? In welchem Alter? Sind die Auswirkungen auf Kinder und ihre Familien positiv oder negativ?

In wenigen Tagen startet das Forschungsprojekt „BLIKK-Medien“, eine bisher weltweit in dieser Form einmalige deutschlandweite Untersuchung zum Umgang mit digitalen Medien. Dabei werden Daten der Vorsorgeuntersuchungen mit den Angaben aus Fragebögen korreliert.

Wir sind an dieser Studie beteiligt. Sie wird vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) finanziert und wurde von der zuständigen Ethikkomission genehmigt. Die Daten werden selbstverständlich anonymisiert, die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Wir freuen uns jedoch, wenn Sie zu den Vorsorgen etwas mehr Zeit mitbringen und uns bei der Beantwortung dieser enorm wichtigen Fragen helfen.

(05.2016)

Ökostrom

Seit Anfang diesen Jahres betreiben wir die Praxis zu 100% mit Ökostrom aus erneuerbaren Quellen (ohne Strom aus Biomasse).

(03.2016)

Grippe-Impfung ohne Pieks

Grippeviren sind tückisch, sie verändern sich ständig. Zum Schutz vor den aktuellen Viren ist deshalb jedes Jahr eine neue Impfung erforderlich. Für Kinder empfehlen STIKO und andere Gesundheitsorganisationen einen Lebendimpfstoff, weil dieser im Vergleich zu anderen Impfstoffen die beste Schutzwirkung hat. Ein zweiter wesentlicher Vorteil: er wird als Nasenspray verabreicht, es muß also nicht gepiekst werden!

Weitere Informationen zum Thema Grippe finden Sie z. B. bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.impfen-info.de/grippe

Die Impfstoffe für die Grippesaison 2015/16 sind jetzt eingetroffen, so dass Sie ab sofort Impftermine vereinbaren können.

(10.2015)

Aktuelle Impfempfehlung

Säuglinge wurden bisher viermal gegen Pneumokokken geimpft, im Alter von 2, 3, 4 und 11-14 Monaten. Die STIKO (Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut) hat ihre Empfehlungen aktualisiert. Reifgeborene erhalten demnach nur noch 3 Impfungen, die zweite im Alter von 3 Monaten entfällt. Frühgeborene (< 37 SSW) benötigen weiterhin insgesamt 4 Impfungen.

(09.2015)

Vitamin D

Vitamin D ist nicht nur für Knochen und Zähne wichtig. Empirische Studien haben gezeigt, dass es vor Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall schützt und das Immunsystem und die Psyche positiv beeinflusst. Da in nahezu allen Organen und Geweben Vitamin D-Rezeptoren gefunden wurden, scheint es noch viele weitere Funktionen zu haben.

Vitamin D wird v.a. in der Haut unter dem Einfluß von Sonnenlicht (UV B) gebildet. Unser modernes Leben spielt sich vorwiegend in geschlossenen Räumen ab. Die Verwendung von Sonnenschutzcreme beim Aufenthalt in der Sonne (was zur Hautkrebsprophylaxe erforderlich ist) führt zu einer ungenügenden Synthese von Vitamin D. In Deutschland steht die Sonne von Oktober bis März so tief, dass in der Haut gar kein Vitamin D mehr gebildet werden kann. Bei 60 – 80% der Menschen ist deshalb ein Vitamin D-Mangel nachweisbar, v.a. während der dunklen Jahreszeit. Für Jugendliche im pubertären Wachstumsschub ist dieser Mangel besonders relevant.

Allein über die Ernährung lässt sich der Vitaminmangel nicht ausgleichen. Dazu müsste man schon täglich 2 kg frische Steinpilze oder 600 g Sardinen essen. Wegen des Krebsrisikos wird von Solarien abgeraten. Wer seine Speicher mit Vitamin-Präparaten auffüllen möchte, sollte vorher seinen Vitamin D-Spiegel im Blut bestimmen lassen. Eine Überdosierung des Vitamins durch Sonnenlicht ist nicht möglich, durch die Einnahme von Vitamin D-Präparaten aber schon.

(09.2015)

HPV-Impfung für Jungen

Mit dem Humanen Papillomavirus (HPV) infizieren sich 80-85% aller Männer und Frauen. HPV verursacht ausser Genitalwarzen auch Krebs, vermutlich 5 % aller menschlichen Krebserkrankungen, das Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) ist davon die häufigste. Andere HPV-induzierte Krebsarten (z.B. im Mund- und Rachenraum) sind seltener, sie betreffen allerdings mehr Männer als Frauen, mit steigender Tendenz.

Die HPV-Impfung schützt nachweislich Männer und Frauen gegen HPV-Infektionen und deren Folgen. Zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs wird sie international seit einigen Jahren für alle Mädchen empfohlen.

In Deutschland ist einer der beiden verfügbaren HPV-Impfstoffe zwar für beide Geschlechter zugelassen, eine Impfempfehlung für Jungen gibt es jedoch nicht. In wenigen Ländern (USA, Kanada, Australien) ist die HPV-Impfung auch für junge Männer Routine – primär zum Schutz der Männer selbst, aber auch zum Schutz der Frauen, denn deren Ansteckungsmöglichkeiten werden so minimiert (Herdenschutz).

Darf man jungen Männern eine Impfung gegen Krebs vorenthalten?

Bitte überlegen Sie, ob Ihr Sohn diesen Schutz erhalten soll, auch wenn die Kosten durch Krankenkassen nicht übernommen werden. Wir empfehlen diese Impfung, am besten im Alter von 9 bis 13 Jahren.

(04.2015)

Pollenflug

Es ist wieder so weit: der Pollenflug hat begonnen. Allergiker kennen die Beschwerden mit Fließschnupfen und/oder tränenden Augen.

Immer häufiger kommt es auch zu Problemem der unteren Atemwege, mit Husten oder asthmatischen Beschwerden. Sollten Sie solche Beschwerden oder einen Schnupfen, der nicht weggehen will bei ihrem Kind beobachten, denken Sie an die Allergie als mögliche Ursache!

Um dies zu klären und evt. eine frühzeitige Diagnostik und Therapie einzuleiten, können Sie einen Termin bei unserem Allergologen, Herrn Kuhmann vereinbaren.

(03.2015)

Neues Ultraschallgerät

Wir haben unser Ultraschallgerät durch ein Gerät der neuesten Generation ersetzt. Es ermöglicht nicht nur eine wesentlich differenziertere Bildgebung mit höherer Auflösung, sondern erweitert auch unsere diagnostischen Möglichkeiten durch neue Technologien.

Neu ist unter anderem „Advanced Dynamic Flow“ zur Darstellung der Durchblutung von Organen bis in die kleinsten Endgefäße, um beispielsweise Entzündungsherde oder eine Raumfoderung sichtbar zu machen. Die IMT-Messung dient der Erfassung von artherosklerotischen Gefäßveränderungen bei gefährdeten Kindern schon im Frühstadium, mit dem „twinkling sign“ können wir kleinste Verkalkungen z.B. der Nieren nachweisen, und vieles mehr, alles auf dem neuesten Stand der Technik.

(02.2015)

Petition für einen Kinderbeauftragten des Deutschen Bundestages

Bis heute werden die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Deutschland nicht ausreichend beachtet. Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes hat Deutschland deshalb im Jahr 2014 erneut kritisiert.

Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) ist Dachverband der drei großen pädiatrischen Gesellschaften (Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ), Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ), Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)). Sie hat eine Petition für die Einsetzung einer/eines Kinderbeauftragten des Deutschen Bundestages initiiert. Wenn dem Petitionsausschuss mindestens 50.000 Unterschriften vorgelegt werden, wird der Deutsche Bundestag öffentlich über die Einsetzung einer/eines Kinderbeauftragten diskutieren und entscheiden.

Die Unterschriftenliste können Sie unter der folgenden Adresse finden:

http://dakj.de/pages/posts/petition-kinderbeauftragter-im-deutschen-bundestag-243.php

Ein Positionspapier des BVKJ zur Umsetzung von Kinderrechten hier:

http://www.bvkj.de/fileadmin/pdf/Umsetzung_von_Kinderrechten_aus_Sicht_des_BVKJ.pdf

(01.2015)

Keuchhusten

Keuchhusten, eine der klassischen Kinderkrankheiten, ist in vielen Industrieländern in den letzten Jahren wieder häufiger aufgetreten, vor allem bei Schulkindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Säuglinge besitzen keinen natürlichen Nestschutz gegen Keuchhusten. Sie können erst ab dem vollendeten 2. Lebensmonat dagegen geimpft werden, komplett ist ihr Impfschutz erst nach der 4. Impfung im 2. Lebensjahr. Säuglinge sind also trotz zeitgerechter Impfung gefährdet, sich mit diesen für sie gefährlichen Erregern anzustecken. Für Mütter, Väter, Geschwister und andere enge Kontaktpersonen wird deshalb die Impfung empfohlen, primär um Keuchhusten bei den Geimpften selbst zu verhindern, aber auch um kleine Säuglinge vor Ansteckung zu schützen.

Bringen Sie bitte die Impfpässe Ihrer Familie mit, wir prüfen dann, ob ausreichender Impfschutz vorhanden ist oder nicht. Falls nicht – lassen Sie sich impfen, zu Ihrem Schutz und zum Schutz Ihres Babies!

(10.2014)

Gebärmutterhalskrebs – neue Impfempfehlung

In Deutschland werden jährlich 140.000 Operationen wegen krebsverdächtiger Befunde am Gebärmutterhals durchgeführt, Gebärmutterhalskrebs wird  bei 4.600 Frauen jedes Jahr neu diagnostiziert. Er entsteht als Folge einer Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV), die oft schon beim ersten Geschlechtsverkehr übertragen werden. Seit 2007 wird die Impfung gegen HPV-Infektionen und damit gegen den Gebärmutterhalskrebs für alle Mädchen empfohlen.

Neue Daten zur Jugendsexualität in Deutschland zeigen jedoch, dass zum Zeitpunkt des ersten Sexualkontakts weniger als die Hälfte der Mädchen durch die HPV-Impfung geschützt ist. Ausserdem haben Untersuchungen zur Effektivität der HPV-Impfung ergeben, dass Antikörperbildung und Schutzwirkung der Impfung bei jungen Mädchen besser sind als bei älteren Jugendlichen.

Diese beiden Beobachtungen haben dazu geführt, dass die STIKO (Ständige Impfkommission am Robert Koch Institut) ihre Impfempfehlung angepasst hat:

  • Die Impfung soll früher, nämlich im Alter von 9 bis 13 (Gardasil®) bzw. 9 bis 14 Jahren (Cervarix®) durchgeführt werden.
  • In diesem Alter sind 2 Impfungen im Abstand von 6 Monaten ausreichend, im Alter von mehr als 13 bzw. 14 Jahren ist wie bisher eine 3. Impfdosis erforderlich.

Ein idealer Termin für die Impfung wäre z.B. die Vorsorgeuntersuchung U11.

(09.2014)

Reisemedizin

Kurzurlaub oder längerer Auslandsaufenthalt – vorher sollten Sie sich ärztlich beraten lassen! Und eine gute Reisevorbereitung ist nicht nur für exotische Ziele empfehlenswert!

Unser Beitrag zu Ihrer Reise: Informationen zu prophylaktischen Maßnahmen (z.B. Malaria-Prophylaxe), die Zusammenstellung einer angemessenen Reiseapotheke und ein differenzierter Impfplan.

Dies erfolgt bei uns – je nach Reiseziel, Reiseform und Aufenthaltsdauer – individuell angepaßt und den internationalen Empfehlungen entsprechend. Bitte vereinbaren Sie frühzeitig einen Beratungstermin, weil evt. mehrere Impfungen differenziert geplant und terminiert und Impfabstände eingehalten werden müssen. Ausserdem sollten Sie die Frage der Kostenerstattung im Voraus mit Ihrer Versicherung klären.

Unsere reise- und tropenmedizinische Beratung ist inzwischen auch zertifiziert: Fr. Dr. Skowron hat in diesem Jahr eine dem Curriculum „Reisemedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) entsprechende Ausbildung absolviert und von der Ärztekammer Nordrhein offiziell das Zertifikat „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ erhalten.

(08.2014)

Schutzimpfung gegen Meningokokken B

Meningokokken sind Bakterien, von denen mindestens 13 verschiedene Serogruppen existieren. Die Serogruppen A, B, C, W135 und Y sind für den Menschen gefährlich und weltweit für Epidemien verantwortlich. In Deutschland werden etwa 20-30% der Meningokokken-Erkrankungen von der Serogruppe C und etwa 70% von der Serogruppe B verursacht.

Das höchste Erkrankungsrisiko haben Säuglinge und Kleinkinder. Ein zweiter Krankheitsgipfel betrifft Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren.

Meningokokken werden von Mensch zu Mensch mit der Atemluft übertragen (Tröpfcheninfektion). Sie können schwere Krankheitsbilder auslösen, gefürchtet sind die eitrige Meningitis (Hirnhautentzündung) und die lebensgefährliche Sepsis (Blutvergiftung). Ca. 10% der Erkrankungen verlaufen tödlich, Überlebende leiden oft an bleibenden Behinderungen.

Seit 2006 wird die Impfung gegen Meningokokken C generell für alle Kinder und Jugendliche empfohlen. Der Impfstoff gegen Meningokokken B ist seit Herbst 2013 erhältlich. Er ist für alle Altersgruppen ab 2 Lebensmonaten geeignet. Bisher liegt allerdings noch keine abschliessende Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) vor. Es ist noch unklar, wie diese Impfung in den bestehenden Impfkalender integriert werden soll.

Weil die Schutzimpfung jedoch die entscheidende vorbeugende Maßnahme darstellt, bieten wir die Schutzimpfung gegen Meningokokken B ab sofort für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr an.

(06.2014)